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Herrmann
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Evernote vs. Springpad

March 11, 2014

Nunja, besonders lange hat mein Testlauf von Springpad letztlich nicht gedauert, denn schnell musste ich mit großen Bedauern feststellen, dass eine für mich selbstverständliche Desktop-Anwendung bei Springpad gänzlich fehlt! Mit dem Smartphone lassen sich Notizen zwar offline verwalten, allerdings möchte ich das auch weiterhin oft mit dem Laptop tun – außerhalb von Browser und Internetverfügbarkeit.

Evernote vs. Springpad

Springpad erschien mir anfangs wegen der netten ToDo-Listen als sehr interessant, allerdings ist diese Euphorie nun schnell verflogen. Zudem musste ich feststellen, dass mein Springpad-Account durch die Anbindung an facebook ungewollt mit zahlreichen Einträgen gefüllt wurde – nämlich zu allen Musik- und Filmeinträgen, die mir auf facebook gefielen. Eine Funktion, die ich nicht brauche, nicht möchte und die sich kaum komfortabel wieder rückgängig machen lässt (offenbar können diese Einträge nur händisch nacheinander gelöscht werden).

Hier wurde eigentlich alles weitere zum Vergleich Springpad/Evernote gesagt. (Link ist mittlerweile offline.)

Fazit: Ich bleibe vorerst bei Evernote, welches mir nette Anwendungen für Android, OSX und Windows bietet und alle Funktionen beherrscht, die ich für meine Notizgeschichten brauche – mittlerweile sogar mit Handschriftfunktion.

P.S.: Als Konkurrenz könnte noch Microsofts OneNote in Frage kommen, allerdings möchte ich weiterhin kostenfrei Notizen erstellen und generell auch ein wenig von Microsoftprodukten Abstand nehmen (vielleicht sollte ich noch etwas zu meinen Erfahrungen mit Windows 8.1 und Office 2013 schreiben?).

Update: SpringPad ist mittlerweile offline!

Notizen in digital

Ich mag Notizen und To-Do-Listen! Die beiden Methoden helfen mir, viele Aufgaben gleichzeitig zu verwalten, zu priorisieren und motiviert zu bleiben (offenbar streiche ich gerne abgearbeitete Stichpunkte durch).

Notizen in digital

Digitale Notizen haben den Vorteil, sehr gut verfügbar zu sein. Statt dem Aufschlagen des analogen Notizbuchs genügt ein kurzer Login im Browser oder das Starten der App auf dem Smartphone (oder iPod Touch). Zudem lassen sich kinderleicht Links, Bilder und andere Dateien anhängen. Und ich möchte sogar meinen, dadurch Ressourcen wie Papier und Stiftfarbe zu sparen.

Nichtsdestotrotz nutze ich noch beide Medien, denn so richtig intuitiv und schnell funktionieren die Notizen in meiner bisher verwendeten Anwendung Evernote dann eben doch nicht. Ich mag Pfeile, Unterpunkte, Markierungen und kleine Skizzen – hier haben Stift und Papier noch klar die Oberhand. Auch, wenn Evernote mittlerweile versucht, die beiden Medien Papier und App auf interessante Weise miteinander zu verknüpfen.

Demnächst werde ich Springpad (mittlerweile down!) ausprobieren, welches etwas andere Ansätze verfolgt, aber nette Funktionen bietet, um z.B. schnell To-Do-Listen zu erstellen (die in Evernote teilweise noch etwas buggy sind).

Ich bin gespannt, wie sich Springpad schlägt! Den Kurzbericht wird es dann hier zu lesen geben.